Referenzen

Nachfolgend ein Auszug aus unseren Projektarbeiten

In Sinsheim entsteht direkt neben der Autobahn A6 das bundesligataugliche Stadion der TSG 1899 Hoffenheim. Das Stadion liegt gegenüber des Technik-Museums Sinsheim und wird Platz für 30.000 Fußballfans bieten.

Die Baumaßnahme wurde beginnend mit der Vorplanung und Standortfindung von der Töniges GmbH in allen Fragen rund um Baugrund und Erdarbeiten, Gründung und Aufbau der Verkehrsflächen begleitet.

Für den festgelegten Standort des Stadions wurde ein Ingenieurgeologisches Baugrundgutachten erstellt. Dazu wurde der Untergrund bis in eine Tiefe von ca. 35 m unter der natürlichen Geländeoberkante erkundet.

Aufgrund der angetroffenen geologischen Verhältnisse und der Größe des geplanten Bauwerkes wurde eine Gründung mittels Pfählen empfohlen. Alle für die Statiker erforderlichen Kennwerte wurden angegeben.

Im Rahmen der Baumaßnahme wurde unser Büro mit der Fremd- und Eigenüberwachung beauftragt. Zunächst fanden Erdarbeiten in großem Maßstab statt, da der Stadionstandort morphologisch auf einer Kuppe liegt. Das Aushubmaterial wurde vor Ort lagenweise verdichtet wieder eingebaut.

Ausgeführte Arbeiten

  • Pfahlgründung, Bewertung Pfahlprobebelastungen
  • Beratung zur Nutzung von Erdwärme
  • Nutzung von GPS für Bauüberwachung

Für das neue Trainingszentrum in Zuzenhausen wurde unser Büro ebenfalls mit der Baugrunduntersuchung und der Bauüberwachung der Erdbaumaßnahmen beauftragt.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (HDM) mit Hauptsitz in Heidelberg ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Herstellung von Präzisionsdruckmaschinen. Im Standort Wiesloch-Walldorf befinden sich die Produktionshallen der Druckmaschinen. Unser Büro arbeitet mit der HDM schon seit Jahren vertrauensvoll beim Lösen von erdbautechnischen, umwelttechnischen und hydrogeologischen Fragen im In- sowie im Ausland zusammen.

Für die Herstellung einer Großformat-Druckmaschine Speedmaster XL145 und XL165 wurde auf dem Betriebsgelände der HDM in Wiesloch die neue ca. 300 m x 130 m große Halle 11 errichtet. Da zur Gewährleistung einer erfolgreichen Produktion von Präzisionsdruckmaschinen sehr hohe Ansprüche an das Bauwerk und besonders an die Bodenplatte gestellt werden, wurde unser Büro mit der Erstellung eines Baugrundgutachtens und mit der Bauüberwachung der Erdbaumaßnahmen beauftragt.

Die Stadt Heilbronn plant den Umbau des Hagenbuchergebäudes und einen Erweiterungsbau, der an der nördlichen Gebäudefront des Bestandsgebäudes (Hagenbucher) anschließt. Das Hagenbuchergebäude und der Erweiterungsbau werden nach Fertigstellung als Heilbronns Science Center genutzt.

Im Bereich des Hagenbuchergebäudes stand seit mindestens 1442 die sogenannte Brückenmühle, die im Jahr 1935 vollständig abgerissen wurde. Danach wurde das Lagerhaus Hagenbucher in den Jahren 1935 bis 1936 erbaut. Aufgrund des 2. Weltkrieges wurden die umliegenden Gebäude, speziell während des alliierten Bombenangriffes am 04.12.1944 stark beschädigt bzw. zerstört.

Diese wurden dann, bis auf das Hagenbuchergebäude, während des Baues der Kranenstraße und teilweise erst zu Beginn der 70er Jahre oberirdisch abgerissen. Das Hagenbuchergebäude wurde nach den uns vorliegenden Informationen seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Lager- und Nutzräume der Städtischen Museen und für Kunstausstellungen genutzt.

Seit 15 Jahren arbeitet unser Büro eng mit dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie EMBL zusammen, wenn es um Lösungen von erdbautechnischen und umwelttechnischen sowie hydrogeologischen Fragen geht. So wurden in den letzten Jahren mehrere Bauprojekte gemeinsam verwirklicht wie z. B. der Neubau EMBO, Modulgebäude, Parkdecks und Parkhäuser.

Auf dem Gelände des EMBL soll nun ein neuer Gebäudekomplex ATC-advanced training center entstehen.

Der ATC-Komplex besteht aus einem sogenannten Helix-Gebäude mit Auditorium und einem Casino.

Im Rahmen der Vorplanung wurde von unserem Büro ein Ingenieurgeologisches Baugrundgutachten erstellt. Für die erfolgreiche Umsetzung der von uns vorgeschlagenen Gründungsmaßnahmen und Baugrubenabsicherung sowie der Grundwasserhaltung wurde unser Büro mit der Bauüberwachung des Erd- und Grundbaues beauftragt.


Im Auftrag der Stadtwerke Heilbronn wird das Stadtbad SOLEO in Heilbronn erweitert. Die Erweiterung des Stadtbades soll im südwestlichen Bereich mit dem Neubau eines Soleaußenbeckens und dem Anbau eines Solarien- und Saunagebäudes erfolgen. Der Solarien- und Saunabereich ist zweigeschossig westlich angrenzend an den Bestandsbau geplant. Das Soleaußenbecken bindet ca. 2-3 m in das Bestandsgelände ein.

Nach den uns zur Verfügung gestellten Unterlagen liegt das Hallenbad auf einer ehemaligen Neckarinsel. Östlich dieser Neckarinsel bestand eine Wehranlage, die in westlicher Richtung entwässert hat. Die Neckarinsel war durch einen ca. Südwest/Nordost verlaufenden weiteren Kanal getrennt. Im Bereich der Neckarinsel bestanden mehrere Altgebäude, die während der alliierten Bombenangriffe vom 04.12.1944 vollständig zerstört wurden. In der Nachkriegszeit wurde südwestlich des Hallenbades eine Wasserkraftanlage gebaut und das Neckarwasser im östlichen Bereich aufgestaut.

Im Zuge dieses Baues der Wasserkraftanlage wurden die umliegenden Neckarinseln (Bereich Hagenbucher, Stadtbad), Uferbereiche, der nördliche Neckaraltarm (heutige Mannheimer Straße) und vorhandene Neckarkanäle mit Auffüllmaterial großflächig verfüllt. Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde auf der ehemaligen Neckarinsel das Stadtbad von Heilbronn gebaut. Gemäß den uns zur Verfügung gestellten Unterlagen wurde das Stadtbad auf einen Bodenaustausch aus intensiv verdichtetem Schotter und Neckarschotter (Tiefenrüttelverfahren der Fa. Keller) flach mit überwiegend Streifenfundamenten auf einem Niveau von ca. 152 m ü.NN gegründet. Die Erdgeschoßfußbodenhöhe des Bestandsgebäudes wurde mit ca. 158,40 und die Fußbodenhöhe des Kellers mit ca. 152,90 m ü.NN (-5,50 m) angegeben. Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde im südöstlichen Bereich des Stadtbades ein vollständig unterkellerter Anbau (Kinderplantschbecken) realisiert. Dieser Anbau wurde wie der angrenzende Bestandsbau auf einem Bodenaustausch flach, d.h. auf gleiches Gründungsniveau wie der Bestandsbau, gegründet.

Die Wolf-von-Gemmingen Schule liegt ca. 400 m ostnordöstlich des Ortsmittelpunktes von Gemmingen, auf einer topographischen Anhöhe. Östlich der Schulgebäude besteht eine ältere Sporthalle.

Die neu geplante Sporthalle soll nach den uns vorliegenden Planungsunterlagen nördlich der bestehenden Sporthalle bzw. nordöstlich der Schulgebäude gebaut werden. Aufgrund der in nördlicher Richtung zu einem Bach einfallenden Topographie, bindet die Halle in den südlichen Bereichen ca. 3 m in das Gelände ein.

Am Abend des 02.09.2004 ereignete sich an der Bahnstrecke zwischen Eberbach und Hirschhorn ein Erdrutsch, der die Bahnstrecke mit Geröllmassen blockierte. Der Bahnbetrieb musste daraufhin eingestellt werden und die Bahnlinie war bis zum 11. November gesperrt.

Unser Büro wurde unmittelbar nach dem Hangrutschereignis als Sachverständigen- und Baugrundgutachter zur Sicherung der Abrisskante und zur Schadensaufnahme durch die DB-AG und die Stadt Eberbach hinzugezogen.

In beidseitigem Einverständnis der DB-AG und der Stadt Eberbach wurde unser Büro zusätzlich mit der möglichst schnellen und sicheren Hangsicherung zur Wiederaufnahme des Bahnbetriebes beauftragt.

Zu unseren Aufgabengebieten im Rahmen der Sanierung des Hanges gehörten unter anderem:

  • Absicherung des Hangrutschbereiches und ständige Beobachtung der Abrisskante
  • Beseitigung der Rutschmasse
  • Erkundung des Rutschkörpers
  • Ausarbeitung eines Sanierungskonzeptes mit Standsicherheits
  • Nachweisen und Erstellung eines Ingenieurgeologischen Baugrundgutachtens
  • Prüfen der Leistungsverzeichnisse aus baugeologischer Sicht
  • Ingenieurgeologische Beratung bei den Vergabegesprächen
  • Bauüberwachung für den Spundwandverbau sowie die
  • Auffüllmaßnahmen
  • Ankerprüfung und Ankerabnahme
  • Abnahme der Erdbaumaßnahme nach VOB

An einem bereits sanierten Bahndamm traten im Frühjahr 2005 erneut Rutschungen am Bahndamm auf. Die Bahnstrecke konnte hier nur 1-gleisig betrieben werden. Unser Büro wurde wie bei der Hangsicherung zwischen Eberbach und Hirschhorn als Sachverständiger und Baugrundgutachter für die Erkundung und die Sanierung des Schadenfalls hinzugezogen.

Nach Ermittlung des Schadens und nach Vergabe der Sanierungsmaßnahmen wurden wir für die Bauausführung der Erdbaumaßnahmen beauftragt.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant eine Umgestaltung der Elz im Bereich der Deetken-Mühle in Mosbach.

Die bestehende Wehranlage und das gepflasterte Bachbett sollen rückgebaut werden, um Fischen und anderen Bachbewohnern ein passieren zu ermöglichen. Dazu soll das Bachbett im Bereich der Deetken-Mühle tiefer gelegt werden.

Die Töniges GmbH wurde vom Regierungspräsidium Karlsruhe damit beauftragt, die Standsicherheit des ehemaligen Mühlengebäudes unter dem Gesichtspunkt der geplanten Tieferlegung der Bachsohle zu beurteilen. Dazu wurden innerhalb des Bachbettes der Elz entlang des Mühlgebäudes Baggerschürfe durchgeführt, um die Gründung des Gebäudes zu erkunden.

Auf der Basis dieser Untersuchungen wurden Böschungsbruchberechnungen durchgeführt. Als Ergebnis wurden Vorschläge unterbreitet, wie das Gebäude auch nach einer Sohltieferlegung gesichert werden kann.

Die Erkundung innerhalb des Bachbettes konnte bei Niedrigwasser der Elz mit einem Kleinbagger erfolgen. Die jeweilgen Schürfgruben wurden durch den städtischen Bauhof mittels Sandsäcken vor oberflächlich eindringendem Bachwasser geschützt und unmittelbar nach der Aufnahme wieder verschlossen.

Die Heidelberger Stadtwerke planen auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Heidelberg den Neubau einer 3-geschossigen Tiefgarage. Die Tiefgarage befindet sich in der Altstadt von Heidelberg. Die beengten Verhältnisse durch die Nachbarbebauung und den direkten Straßenverkehr, sowie die Lage innerhalb des Grundwassers stellen eine besondere Herausforderung an die Baugrubenabsicherung und die Wasserhaltung.

Unser Büro wurde von der Stadt Heidelberg beauftragt, ein ingenieurgeologisches Gutachten für die Baugrubensicherung, Gründung und Wasserhaltung zu erstellen. Ferner wurde ein umwelttechnisches Gutachten für die Deklaration des Aushubmaterials in Auftrag gegeben.

Die Bauüberwachung der Gründungs- und Erdbaumaßnahmen wird ebenfalls durch unser Büro durchgeführt.

Die Stadt Künzelsau plante die Erneuerung einer Bachverdolung entlang der Hauptstraße.

Im Vorfeld wurden durch unser Büro Erkundungsarbeiten entlang der geplanten Trasse durchgeführt. Dabei mussten die zahlreichen Leitungen und Kabel sowie der Verkehr berücksichtigt werden.

Eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten stellte die Engstelle am alten Rathaus dar, da die Gründungssituation der angrenzenden Gebäude nicht bekannt war und aufgrund der Verkehrsverhältnisse im Vorfeld nicht abschließend erkundet werden konnte.

Trotzdem wurde in Zusammenarbeit mit den Planern, der ausführenden Baufirma, der Stadt und unserem Büro eine wirtschaftliche Lösung erarbeitet und erfolgreich umgesetzt, wie auf dem Foto zu erkennen ist.